Das Ziel ist die Reise

Das Reisen macht mir am meisten Spaß, wenn ich es noch vor mir habe und der Zielort verspricht mir den Atem zu rauben. Dann habe ich Herzklopfen, schlaflose Nächte, so viel Grinsen, dass mir mein Gesicht weh tut. (67.) Dann liebe ich es. Für die Reise was zum Lesen, zum Rätseln, zum Hören, zum Essen. (66.) Meistens benutze ich davon kaum was, meistens schlafe ich, was schade wegen der tollen Planung ist. (64.) Und wegen der aufregenden Geschichten, die mich umgeben und die ich verpassen werde.

Ich fahre nach Prag. Genau jetzt sitze ich hier, schreibe über mein Herzklopfen und zähle die Minuten bis zur Abfahrt: 62. 61. 60. Tolle Geschichten erwarten mich, meine Fingerspitzeln kitzeln vor Vorfreude darauf. (59.) Neben mir stehen meine Taschen, bereit und wartend.  „Das Ziel ist die Reise“, klopft mein Herz und ich stimme zu. (52.) In meinen Gedanken nehmen wir uns an die Hand, mein Herz, die Taschen und ich, und wir gehen schon los, fahren ab, mitten hinein in die Geschichten, in das Leben.  (0.)

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