Eine Gedanke über verfliegende Worte in Istanbul

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Die Tage und Nächte in Istanbul waren schnell, laut und mit einem breiten Grinsen versehen. Es ist schade, dass gerade die Wörter für solche schnelllebigen Momente schnell aus dem Kopf von neuen Eindrücken verdrängt werden. Jetzt liege ich auf dem Hotelbett, vor mir steht meine gepackte Reisetasche. Wenn ich an die Tage zurückdenke, wünsche ich mir einen Sekretär, der all die Sätze in meinem Kopf notiert. So bleibt mir nichts anderes übrig als meine geschundenen Beine hochzulegen, die Sonne auf meiner Haut zu riechen (und den kürzlichen Bindfadenregen) und darauf zu warten, dass die Worte zurückkommen. Wenn es soweit ist, erzähle ich mehr von Istanbul.

Foto: Johanna Kindermann

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